Peak Time – das Fazit mit vorher/nachher-Bild

Acht Wochen Peak Time, acht Höllenwochen sind überstanden. RAP-Training, HI(I)T-Training, Cardio, Diät & Intervall-Training wurden kombiniert um diesen Körper zu stählen ;)

Aufgeteilt in zwei Mal vier Wochen waren die Grundsätze klar. Zweimal die Woche sehr hartes Krafttraining. Zwischendurch 30-45 Minuten (eher 45) Ausdauertraining. Im zweiten Teil des Programms kam dann noch das Intervalltraining hinzu, um die Ausdauer merklich zu steigern…und es wirkte. Wo vorher ein Ausdauermuffel war, ist jetzt ein kleiner Cardio-Liebhaber entstanden. Ich laufe halbwegs gerne und kann mich mittlerweile tatsächlich dafür begeistern. Von ehemals gequälten 30 Minuten-Läufen, von denen schon nach 10 Minuten jegliche Kondition fehlte, sind es jetzt Läufe über eine Stunde, bzw. 10 Kilometer, ohne fix und fertig zu sein.

In Verbindung mit der Diät, die ich relativ streng durchgehalten habe, ist definitiv ein Unterschied festzustellen. Alkohol, gelegentliche Süßigkeiten und zwei Carb-Tage mit Kuchen und allerlei anderen Köstlichkeiten konnte ich mir nicht verkneifen. Die „Fettzange“ attestierte mit vor Beginn des Acht-Wochen-Programms 28 Prozent Körperfett, oder was auch immer diese Zahl aussagt. Nun bin ich bei 20 angelangt. Ein ähnliches Ergebnis zeigt auch die Fettmessung meiner Waage, doch dazu später mehr. Im Übrigen zeigte ein weiteres Fettmessgerät vor zwei Wochen an, dass ich 13,6 Prozent Körperfettanteil habe. Solche Werte sind also immer mit Vorsicht zu genießen. Wichtig ist es eine Tendenz zu erkennen und bewerten zu können.

Die folgenden Zahlen zeigen meine aktuellen Werte im Vergleich zur Messung vor Beginn des Programms:

  • 83,6 Kilo Kampfgewicht (-6,2 Kilo Körpergewicht)
  • 19,7 Prozent Körperfett (-4,6 Prozent Körperfett)
  • 44,0 Prozent Muskelmasse (+1 Prozent Muskelmasse)

Die Werte sprechen für sich. Ich konnte die angepeilten 20 Prozent Körperfett unterbieten und habe mehr als 6 Kilo abgenommen. Dabei ist jedoch keine hochwertige Muskelmasse verloren gegangen. Nichts desto trotz ist natürlich ein Unterschied festzustellen und Reaktionen der anderen machen deutlich, dass der Unterschied sehr wohl zu sehen ist. Das ist natürlich auch ein psychologisches Hemmnis für all jene, die zwar schlanker werden möchte, aber nicht weniger muskulös aussehen wollen. Ich arbeite noch am goldenen Mittelweg ;)

Insgesamt lässt sich also ein positives Fazit ziehen. Das Peak-Time Prinzip wirkt, wenn auch nach wie vor insbesondere am Bauch Fett vorhanden ist. Der Muskelaufbau wird meiner Meinung nicht explizit im Volumen gefördert. Allerdings sind die Muskeln härter und Ausdauernder, was sicherlich an der erhöhten Kadenz-Zeit von 3-1-3 liegt. Es ließen sich leichte Kraftzuwächse ermitteln, die allerdings bei weitem nicht bspw. an ein Masseaufbau-Training heranreichen.

Die Kombination aus Diät und Cardio hat hingegen Wunder bewirkt. Kleine Portionen über den Tag verteilt bewirkten bei mir ein ständiges, körperliches Hoch. Kein Mittags-Tief und ich fühle mich permanent fit, ohne regelmäßig Hunger zu verspüren.

Doch genug der vielen Worte. Ihr wollt sicher auch ein Vorher-Nachher-Bild sehen. Und nein, der Bauch ist nicht extra rausgestreckt, nur wirklich sehr entspannt. Allerdings muss ich zugeben, dass das vorher Foto schon einige Monate alt ist und daher nur bedingt passt. Allerdings hatte sich an meinen Fettgehalt bis vor Beginn des Peak-Time Programms im Gegensatz zur Muskelmasse nicht allzu viel verändert ;)

Und wie geht’s nun weiter? Kohlenhydrate werden nun peux a peux eingebaut, wobei hier eher hochwertige Kohlenhydrate, wie Kartoffeln oder Vollkornprodukte gemeint sind. Aber natürlich gibt es hier und da auch mal Schokolade und ´ne leckere Pizza ;) Wollen wir doch mal sehen, ob wir dem Jojo-Effekt ein Schnippchen schlagen können.