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Was Microsoft Kinect alles ermöglicht

Im November 2010 präsentierte Microsoft der Welt seine Bewegungssteuerung Kinect. Gedacht war sie für die Xbox, doch findige Hacker dachten schnell weiter und zweckentfremdeten sie. Schnell hatte der Konzern ein Einsehen und war weitsichtig genug die Hacker nicht zu behindern. Man hat ihnen unlängst eine weitere Beta des SDKs zu Verfügung gestellt, so dass sich jeder daran machen kann, die Bewegungssteuerung für seine Ideen einzusetzen.

Was dabei herauskommt, wenn kreative Menschen mit Kinect arbeiten, seht ihr in den folgenden Videos. Noch scheint nicht alles problemlos zu laufen, doch die Ergebnisse sind nichts desto trotz beeindruckend.

An der Universität Plymouth wurde im Rahmen des Förderprogramms „ITALK“ der iCub-Roboter ferngesteuert. Er imitiert die Bewegungen seines „Avatars“.

Aquila 1.7b – iCub teleoperation

Tim Thompson, seines Zeichens Multitalent und amerikanischer Software-Entwickler hat das MultiMultiTouchTouch-Instrument ersonnen, das er selbst „Space-Palette“ nennt. Ich würde es eine Art ausgefuchste Percussion nennen, bei dem jede Bewegung in jedem Fenster einen anderen Ton erzeugt. Wischen, Trommeln, Streichen, all das sorgt für andere Klänge.

MultiMultiTouchTouch Version 3 – „Space Palette“

Auch Microsoft selbst animiert Entwickler zu immer neuen Erfindungen im Zusammenspiel mit Kinect. Im sogenannten Code Camp, einem 24 Stunden Entwicklermarathon sollen die Programmierer eine gänzlich neue Anwendung schaffen. Eines der Ergebnisse war der Kinect Quadrocopter. Eine per Bewegung steuerbare Drohne.

Kinect Quadrocopter