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Buenos Aires – Murphy’s Law

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Murphy’s Law gilt auch, und in meinem Fall vor allem, in Buenos Aires. Was schief gehen kann, ging auch schief und so wurde ich im Laufe der Wochen hier immer wieder auf Trab gehalten und konnte mein „Glück“ mitunter gar nicht fassen.

Das fängt schon bei so einfachen Dingen wie dem Spint im Fitnessstudio an. Es gibt ca. 120 verschiedene Spints in zwei Reihen übereinander angeordnet. Aber mit einer 80% Wahrscheinlichkeit bekomme ich immer einer aus der unteren Reihe und am besten auch in der letzten Ecke. Klar, ich bin ja auch klein, da wäre ein Spint in der oberen Reihe ja eine Zumutung 😉

Auch das Wetter scheint sich gegen mich verbündet zu haben. Denn so sicher, wie das Amen in der Kirche, ist an den Wochenenden meist schlechtes, oder schlechteres Wetter, als unter der Woche. Ich kann also mit einer Trefferquote weit jenseits der 90% voraussagen, wie das Wetter am Wochenende wird und das Wochen im Voraus. Das übertrifft jegliche meteorologische Vorhersage bei weitem und soll mir ein Wetterfrosch mal nachmachen! Auf die Spitze getrieben wird das eigentlich nur von den Wetterkapriolen zu meinen Ausflügen nach Chile oder Iguazu. Wo sonst heiter Sonnenschein herrscht, gibt es zu meiner Ankunft Erdbeben, Tsunamis und Regenfälle. Ob Petrus mir etwas sagen möchte?

Als vorläufiger, und hoffentlich auch letzter Höhepunkt, kann man dann wohl den Fastrausschmiss aus meinem Zimmer betrachten, der glücklicher Weise nochmal abgewendet werden konnte. Es wäre wohl auch ein Bild für Götter gewesen, ich mit meinen zwei Koffern, einsam unter einer Brücke 🙂