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GEZ will es wissen – nun auch im Blog

Das die GEZ schon immer eine Vorliebe für seine Kunden hatte, ist ja hinlänglich bekannt. So gibt es Mythen zu durchstöberten Mülltüten nach Fernsehzeitschriften, oder aufdringlichen Vor-Ort Mitarbeitern. Das die GEZ auch nicht unbedingt den nächsten Beliebtheitswettbewerb gewinnt, ist klar. Doch man bemüht sich nun dank eines neuen Blogs um mehr Kundennähe.

In dem Forum GEZ-meine-Meinung kann sich jeder mittels E-Mail und Passwort anmelden und frei von der Leber erzählen, was er von den Rundfunkgebühren hält. Neu ist nun ein eigener Blog, in dem 5 Mitarbeiter direkt auf die Aussagen eingehen sollen.

Dazu Adalbert von Cramm:

„Seit einiger Zeit lässt sich eine rege Diskussion in Foren über Sinn und Notwendigkeit von Rundfunkgebühren beobachten“…“Dieser vielfältigen Diskussion möchten wir eine neue Plattform bieten“ …“Es geht uns in keinem Fall darum, herauszufinden, ob jemand seiner Gebührenpflicht nachkommt oder nicht“…“Vielmehr sind wir daran interessiert, was die Nutzer über die GEZ, den Gebühreneinzug und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk denken.“

Ob sich das Image der GEZ dadurch aufwerten, oder sich die vorherrschende Meinung ändern lässt wird die Zukunft zeigen. Es ist zumindest ein lobenswerter Ansatz, auch wenn in meinen Augen die GEZ Gebühren nach wie vor überhöht sind. Das System ist ungerecht und entspricht nicht dem tatsächlichen Nutzen. Ob ich nun ausschließlich Privatsender schaue und somit keinen Vorteil von den öffentlich-rechtlichen Sendern habe, bleibt mein Problem.