Type & hit enter to search

Ein Monat ist vorbei

[nggallery id=38]

Wir sagen es oft, zum Teil mit Wehmut und zurückblickend an Vergangenes: „Wie schnell doch die Zeit vergeht!“. Einen Monat bin ich nun schon fernab der Heimat, gestrandet in Buenos Aires, umgeben von Zement und nicht enden wollenden Menschenmassen. In der glühenden Hitze einer Stadt, die niemals schläft und einem manchmal den Verstand zu rauben scheint. Es war ein Monat voll der Impressionen und meine erste Woche mit regulärer Arbeit.

Was bleibt zu sagen, nach so vielen vorangegangenen Worten? Buenos Aires ist eine einzigartige Erfahrung. Die Menschen, die Stadt an sich, das Leben, einfach alles ist so anders, als man es gewohnt ist und sich hätte erträumen können. Ist es besser, oder schlechter? Weder noch und beides. Ich denke ich kann jetzt schon behaupten, dass es eine Erfahrung ist, die ich nicht missen möchte.

Wo sonst kann man mit Kakerlaken duschen, auf der Terrasse, verkrochen unter einem Sonnenschirm, morgens um 4 Uhr im prasselnden Regen sitzen und trifft Menschen jeglicher Herkunft.

Doch gerade die letzte Woche ist natürlich geprägt von meiner neuen Arbeit bei Path Communication, einer Werbe -und Marketingagentur (die Seite wird demnächst überarbeitet, auch von mir 🙂 ). Zugegeben, bisher ist es noch nicht das Spannendste auf der Welt. Aber die Menschen sind nett, auch wenn ich nur die Hälfte verstehe 😉 Man duzt sich mit dem Chef und isst jeden Tag gemeinsam an einem großen Tisch. Es ist irgendwie heimelig und das macht Lust auf mehr. Hoffentlich dann auch bald auf mehr anspruchsvolle Aufgaben.

Mittlerweile kann ich mir sogar schon die Namen aller Kollegen merken. Da hätten wir Vanina (Banina ausgesprochen), die ich mir über Janina merke. Flavia, die ich immer mit Flavio Briatore in Verbindung bringe. Ser (eigentlich Sergio), meinen Chef, Esteban und Flor und eine ominöse Ariel, die ich bisher noch nicht kennengelernt habe. Ein paar Fotos von meinem Arbeitsplatz gibt’s dann auch als zusätzliches Schmankerl diesen Sonntag, damit ihr z.B. wisst mit welchen Herausforderungen (siehe meine Tastatur auf der Arbeit) ich zu kämpfen habe…