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Mundgeruch am Morgen

Ist euch auch schon mal aufgefallen, dass euer Atem nach dem abendlichen Zähneputzen am Morgen schlimmer riecht, als er es tun würde, wenn ihr eure Zähne nicht geputzt hättet? Ein Paradoxon. Da macht man etwas für seine Mundhygiene und erwartet, dass diese sich dann signifikant verbessert und wacht auf mit Mundgeruch. Doch woher kommt das?

Mundgeruch bildet sich zu großen Teilen auf der Zunge, durch anaerobe Bakterien, die über die Nacht hindurch alle möglichen Speisereste (am liebsten Eiweiß) verdauen und in schwefelhaltige Verbindungen zersetzen. Daher auch der verfaulte Eiergeruch. Dem kann man zwar in geringem Maße mit Zähneputzen, Zahnseide und Mundwasser beikommen, doch gegen den eigentlichen Mundgulli hilft ein Zungenschaber weit besser.

Den Zungenschaber am Abend, oder auch am Morgen bis tief in den Rachen stecken, versuchen sich dabei nicht zu übergeben, die Tränen in den Augen ignorieren und ihr werdet unmittelbar feststellen, wie sich euer Atem verbessert. Zähneputzen und Zahnseide benutzen sollte man selbstverständlich trotzdem regelmäßig.

PS: noch ein Mundhygienetipp am Rande. Zähneputzen direkt nach dem Essen ist schädlich, da sich durch die vermehrten Säuren in Verbindung mit der Zahnpasta und dem Bürstenvorgang der Zahnschmelz unnötig aufweicht und abgetragen wird. Daher lieber vor dem Frühstück bzw. einige Zeit nach einer Mahlzeit die Zähne putzen.