1. Korinther 13 – Die Liebe
Die Liebe ist geduldig und freundlich.
Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht,
sie prahlt nicht und ist nicht überheblich.
Liebe ist weder verletzend
noch auf sich selbst bedacht,
weder reizbar noch nachtragend.
Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles,
sie hofft alles und hält allem stand.





Zu dem Thema muss ich doch mal etwas zum Besten geben:
Laut meiner neusten Erkenntnisse breitete sich erst vor rund 250 Jahren in Europa die Vorstellung aus, dass partnerschaftliche Liebe das Leben mit Sinn erfülle.
Auch wenn es bereits in der Steinzeit Familiengründungen gab, ab dem 5.ten Jahrhundert die Liebe gepriesen wurde( wo man hier mehr eine tief empfundene Verbundenheit und Zuneigung zwischen Männern als Liebe und geistiges Ideal verstand, anstelle von Leidenschaft zwischen Mann und Frau ), im römischen Reich die Ehe/Liebe als politisches Instrument diente und in der Renaissance die Frau als eine reine Gespielin empfunden wurde, war die romantische Liebe, wie wir sie heute verstehen, eher unbekannt.
Die geschlechtliche Gleichstellung – und damit die Grundlage für all das, was wir in westlichen Ländern heute unter romantischer Liebe verstehen – begann sich erst langsam mit der Industriellen Revolution im 18. Jahrhundert zu entwickeln. Menschen schwärmten nunmehr von der Einmaligkeit, Natürlichkeit und individuellen Stärke einer jeden Leidenschaft.
„Liebe ist Erkenntnis“, Liebe ist gleichsam „das Anschauen der Individualität“, Liebe ist ein Gefühl, das wir empfinden, wenn wir in einem anderen Menschen „unser Gleichnis, uns selbst verdoppelt“ und damit zugleich ein „Bild des Unendlichen“ erblicken.
In der Liebe spiegelt sich nicht nur die eigene Individualität, sondern auch die ganze Welt. Die Liebe ist mehr als nur Biochemie. Die Suche nach dem anderen ist immer auch eine Suche nach Lebenssinn. Eine Suche nach uns selbst.
Um nicht weiter auszuschweifen, denk ich reicht das als Beitrag
grandioser Beitrag! I’m impressed