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Forschung Aktuell – Klettverschluss aus Metall

Klettverschlüsse kennen wir aus dem persönlichen Umfeld in verschiedenster Form. Ob an Schuhen, Jacken, Zelten oder sonstigen Textilien, sie erleichtern uns das Öffnen und Schließen. Ihre Flexibilität und die Bequemlichkeit haben dem Klettverschluss viel Ruhm eingebracht, allerdings hat er auch Nachteile. Er hält keinen schweren Belastungen Stand und ist auch nicht Hitzebeständig. Experten der Technischen Universität München haben sich diesem Problem angenommen und den „Metaklett“ entwickelt, einen metallenen Klettverschluss.


Der Metaklett hält auch noch bei 800° Celsius Belastungen von 35 Tonnen pro Quadratmeter stand. Außerdem ist er genauso Flexibel, wie sein Vorbild. Verschiedene Modelle, welche zuvor am Computer simuliert wurden, haben es zur Fertigstellung gebracht und heraus kamen Flamingo und Entenkopf. Die tierischen Namen verdanken die Modelle ihrem Aussehen. Der Entenkopf ist z.B. nach dem bewährten Haken/Öse Prinzip gebaut und damit ähnlich einsetzbar, wie der normale Klettverschluss. Wohingegen der Flamingo einen bestimmten Winkel zum „einrasten“ braucht.

Damit ist Metaklett nun auch für die Industrie und z.B. den Automobilbau interessant, da er Zugfestigkeit mit Flexibilität kombiniert.