Type & hit enter to search

Barcelona – der etwas andere Reiseführer

[nggallery id=23]

Ich bin wieder zurück! Das muss man erst mal so stehen lassen…Für all jene, denen es nicht aufgefallen ist, meine Wenigkeit war in Barcelona, um etwas Urlaub zu machen und Sonne zu tanken. Dabei habe ich allerlei Dinge erlebt, die ich euch hier berichten möchte und die wohl so nicht in einem Marco Polo Reiseführer für Barcelona stehen würden.

  • Solltet ihr, wie ich, im Park Güell spazieren gehen und euch von der formschönen Parkanlage entworfen von Gaudi inspirieren lassen der Natur zu frönen, so widersteht unbedingt dem Drang Kaktusfeigen aufzuheben, oder sie gar zu pflücken. Denn diese gemeinen Biester haben überall haarkleine Stacheln, die sich mit Freuden in euer Fleisch bohren, um dort bis in alle Ewigkeit Schmerz über euch zu bringen. Diese Mistdinger verweilen dann genüsslich Tage unter der Haut und peinigen euch bei den merkwürdigsten Berührungen. Versucht die mal wieder ohne Pinzette raus zu puhlen.
  • Wer Barcelona erkunden möchte, dem kann ich nur die Bus Touristic Tours ans Herz legen. Hier juckelt man im Doppeldecker durch halb Barcelona und sieht so ziemlich jedes Gebäude von Wichtigkeit, auch solche die weniger wichtig sind 🙂 Wer die Tour beendet hat MUSS quasi als Tradition seine erhaltenen Kopfhörer auf einer der vielen hop on / hop off Stationen aufs Haltehäuschen schmeißen, wie die Bilder beweisen.
  • Auch die öffentlichen Verkehrsmittel werdet ihr wohl das eine ums andre Mal in Anspruch nehmen. Hier sei nur vorgewarnt, dass die Katalanen zwar so ziemlich alles klimatisieren…bis auf ihre Metrostationen. Eine wohlig, schwül-warme Atmosphäre, ähnlich einen Gewächshaus erwartet einen also beim Warten auf die nächste „coole“ Metro. Es empfiehlt sich dabei Sammeltickets von 10 oder 50 Fahrten zu kaufen. Diese können im Bus übrigens auch mal elegant, weltmännisch unbenutzt bleiben, da sich kein Busfahrer tatsächlich darum schert, ob ihr sie in den Automaten steckt oder nicht. Busfahren for free also…
  • Lasst euch an trüben Vormittagen, sofern ihr da schon aufgestanden seid, nicht von dem kläglichen Wetter abhalten zum Strand zu gehen. Kurz nach 12/13 Uhr verziehen sich die Wolken Richtung Festland und entblößen die heiße Sonne Barcelonas.
  • Wer „authentic cuisine“ neben abwechslungsreichem Fast-Food Essen einschieben möchte, dem kann ich nur von den meisten Touristenhochburgen, wie z.B. der „La Rambla“ abraten. Hier bekommt man zwar einiges fürs Geld geboten, aber nichts dass es tatsächlich wert ist so viel Moneten hinzublättern. Stattdessen geht lieber in die Altstadt (z.B. ins Bubo) und lasst hier euer Vermögen. Zumindest bekommt ihr dann kulinarisch wirklich etwas Außergewöhnliches geboten. Auf jeden Fall die Patatas (Kartoffeln) dazu bestellen, sonst seid ihr nachher nur ärmer, aber keinesfalls satt! Ach, und MicroPIZZA meint auch wirklich MicroPIZZA, wie wir unglücklicherweise feststellen mussten 🙁

Barcelona ist allemal einen Trip wert und lockt mit zahlreichen Attraktionen, von denen ich besonders den Font Magica (Fr-So, 21.30-32.00 Uhr – live Fontänenshow mit Licht und Musik, Bellagio light sozusagen) empfehlen möchte, sowie eine Fahrt auf den Tibidabo, den Park Güell und die Altstadt.