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Probandendasein – Tag 3

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Ist schon der Wahnsinn was man alles so vom Tag hat, wenn man schon um kurz vor 07.00 Uhr wach ist. Das sind 5 Stunden bis zum normalen Aufstehen. Spätestens um 14.00 Uhr weiß man dann gar nicht so recht mit sich etwas anzufangen. Es hätte ja längst schon Abend sein sollen, stattdessen strahlt die Sonne und der Trubel auf den Straßen ist im vollen Gange, glaube ich jedenfalls.

Ich bin ja hier eingesperrt und teilweise ans Bett gefesselt, metaphorisch gesprochen. Ich darf nicht mal an die Sonne, da es zu Sonnenbränden und damit einer Verfälschung der Ergebnisse führen könnte. Bester Freund ist mittlerweile eine schmerzende Braunüle, also ein dauerhafter Zugang zur Ader, geworden. Einfach aufschrauben und es sprudelt nur so raus.

Da kam mir unweigerlich der Gedanke, ob Vampire so etwas nicht auch gebrauchen könnten. Dann muss man nicht immer neu in den Hals beißen, sondern gönnt sich einfach eine Erfrischung aus dem Arm seines Opfers. Vielleicht ist das hier auch eine verdeckte Umwandlung zum Vampir. Ich meine, wer weiß was in dem Mittel ist, dass ich hier schlucke. Dazu darf ich nicht in die Sonne und Knoblauch habe ich auch noch nicht im Essen gesehen.

Das Ende vor Augen muss man aber als Resümee ganz eindeutig sagen, dass ich wohl selten so leicht Geld verdient habe.

PS: ihr seht dann auch mal, was die so unter Abendsnack verstehen. Das Salatblatt war übrigens noch groß