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Fremdwort des Tages – erratisch

er|ra|tisch : vom Ursprungsort weit entfernt; Im übertragenen Sinne auch zufällig, unvorhersehbar

Ein absolut eingängiges Beispiel zum Gebrauch des Wortes findet ihr auch in diesem Zitat von W.G. Seebald: Luftkrieg und Literatur

Wer Lust hat übersetzt den Satz mal in verständliches deutsch für mich!

Selbst wenn es sich bei dieser … Vermutung um einen von Kluges berühmten pseudodokumentarischen Kunstgriffen handeln sollte, hat es sicher seine Richtigkeit mit dem solchermaßen identifizierten Syndrom, haftet doch den Berichten derer, die mit dem blanken Leben davongekommen sind, in aller Regel etwas Diskontinuierliches an, eine eigenartig erratische Qualität, die so unvereinbar ist mit einer normalen Erinnerungsinstanz, dass sie leicht den Anschein von Erfindung und Kolportage erweckt.