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unnützes Wissen – schenken, Schenkung

Eine Schenkung wird bei Juristen als Vertrag, also ein beidseitiger Vorgang eingestuft. Das beruht auf der Annahme, dass der Beschenkte die Wertvorstellung des Geschenks berücksichtigen muss. Wenn ich mir also etwas schenken lasse, dann darf ich keinen „groben Undank“ zeigen. Kurisoser Weise muss ich, sollte ich meinen Schenker umbringen, ihm anschließend das Geschenk zurück geben. Es wird wohl dann für den Umgebrachten von geringerem Interesse sein, aber fair ist fair. Desweiteren wäre es nicht anständig jemanden, der mit viel geschenkt hat bei Armut nicht zu helfen. Laut Recht ist der Beschenkte sogar im Wert der erhaltenen Geschenke verpflichtet. Überlegt daher vorher, von wem ihr euch beschenken lasst, denn ihr geht damit Verpflichtungen ein. Außerdem wollen wir die Schenkungssteuer nicht vergessen, welche bei wertvollen Geschenken erhoben wird.