Type & hit enter to search

Zooner – Die Freizeitpinnwand

[Trigami-Review]

Zooner ist eine Plattform zur Freizeitgestaltung. Hier können User kostenlos ihre eigene Pinnwand erstellen und so Freunde und andere User auf dem Laufenden halten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um Veranstaltungen, Partys, Shops oder Cafés geht, aufgeschrieben wird, was gefällt und für andere interessant sein könnte.

Mittelpunkt von Zooner sind sogenannte Zooncards, mit dessen Hilfe ein Event beschrieben wird, so z.B. um was es sich handelt, wo und wann es stattfindet und dergleichen. Dabei kann diese Zooncard auf die eigene Pinnwand gehängt werden, oder als besonderer Clou auch auf anderen, fremden Websites eingebunden werden. Das Zooncard Konzept dezentralsiert sich demnach selbst und ist unabhängig von der Plattform jederzeit einsehbar, für registrierte User und solche die es bald werden. Die Zooncard kann dabei von Mitgliedern laufend aktualisiert und auch bewertet werden. Es ist demnach kein statischer, sondern vielmehr ein evolutionärer Prozess.

Bei Zooner distanziert man sich auch ganz klar vom Social Community Gedanken. Vielmehr sollen die Leute sich unter das Volk mischen und ihre Infos dort platzieren, wo sie Lust haben und es für angebracht halten. Auch möchte man keine Replik zu den Gelben Seiten werden, wo einem die Daten einfach trocken serviert werden. Zooner lebt vom Mitmachen und Vervollständigen der User und der Idee, dass die Menschen selber die besten Guides zu coolen Veranstaltungen sind.

Das Projekt steht dabei noch am Anfang und braucht jede Unterstützung, die es kriegen kann. Ihr habt es demnach in der Hand, ob das eine unterhaltsame Plattform wird, die wirklich informative Dinge anbietet. Mitmachen ist angesagt. Sollte das Projekt im deutschsprachigen Raum gut anlaufen, so wird es dann auch überregional angeboten, so dass sich Schritt für Schritt eine Plattform etablieren soll, die Leute rund um den Globus dazu animiert ihre Events rein zu stellen.

Optisch präsentiert sich Zooner aufgeräumt und ein wenig verspielt. Eben genau so, wie man sich eine Pinnwand vorstellt, ohne dass man von zu viel Informationen erschlagen wird. Man selbst hat es in der Hand, wie die eigene Pinnwand gestaltet wird und kann so jederzeit nach persönlichem Empfinden aufräumen oder aber die Chaostheorie walten lassen. Es lebe die Individualität im Kollektiv!