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unnützes Wissen – der Nobelpreis

Der Nobelpreis wird seit 1901 jährlich vergeben. Der Erfinder Alfred Nobel hat in seinem Testament verfügt, dass von seinem Geld und den daraus resultierenden Zinsen jeweils fünf Preise in den Bereichen: Chemie, Physik, Medizin, Literatur und Friedensbemühungen vergeben werden. Seit 1969 gibt es noch einen Preis für Wirtschaftswissenschaften, der jedoch nicht direkt von den Zinsen Nobels Vermögens, sondern von der schwedischen Reichsbank finanziert wird.

Man könnte fast von einer gewissen Ironie sprechen, wenn man weiß, dass die Preisgelder und somit Nobels Vermögen größtenteils mit der Erfindung und Vermarktung des Dynamits zustande kamen. Militärs waren von dieser Erfindung so verzückt, dass sie ihm einen reichen Geldsegen bescherten. Übrigens werden sie Preisgelder noch heute von den Zinsen aus Alfred Nobels Vermögen gespeist und die Stiftung war bis zur Finanzkrise 2008 immerhin mit 315 Mio. Euro betucht.

Eine weitere interessante, wenn auch nicht belegte, Anekdote zum Nobelpreis, ist die Tatsache, dass es keinen für Mathematik gibt. Man munkelt, dass damals ein Mathematiker Alfred Nobel die Verehrte ausspann, wobei dieser mit der Streichung des Mathematiknobelpreises in seinem Testament reagierte.