Type & hit enter to search

Einmal neidisch werden bitte…

Was es heißt Justin Timberlake zu sein. Natürlich kann man neidisch sein auf seine Millionen, auf die Anwesen und Autos. Oder man ist neidisch auf die Abermillionen verkaufter Platten, all das Platin und die Plattenverträge. Doch wenn man die Futuresex Loveshow auf HBO gesehen hat, dann ist all das Nebensache. Sie zeigt sein Konzert im New Yorker Madison Square Garden.

Hier passen etwa 20.000 Menschen hinein, wovon ungefähr 80% weiblich sein sollten. Geht man nun davon aus, dass davon durchschnittlich 20% Singles sind, so kommt man auf die stolze Summe von 3.200 willigen Frauen, nicht die Frauen mitgerechnet, die für Justin wahrscheinlich noch fremd gehen würden. Großzüger Weise nehmen wir davon noch 50% weg, damit wir ausschließlich seine Altersklasse berücksichtigen und kommen abgerundet auf 1.500 Frauen, die es mit ihm wahrscheinlich direkt auf der Bühne machen würden. Sie sehen einen Timberlake, der mit ihnen spielt, sie entzückt, indem er mit den Tänzerinnen flirtet. Er darf ihnen reihenweise auf die Hintern schlagen, sich den Finger ablecken lassen, Sex spielerisch andeuten und die Massen jubeln ihm dabei zu. Es ist wohl der Traum vieler Männer sich genau so benehmen zu dürfen und dabei trotzdem noch angehimmelt zu werden. Wenn man nun von diesen willenlosen Horden verehrt wird und das ständige Gekreische einen tranceähnlichen Zustand hervorruft, dann kann man sich in etwa vorstellen, wie es sein muss einen seiner Songs zu spielen und zu wissen, dass die Welt wohl kaum etwas Besseres zu bieten hat als diesen Moment.

man beachte insbesondere den Timeframe ab 1m 50s