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Obamas Wahlsieg – ein Präsident zum verlieben

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Es ist vollbracht. Die Amerikaner haben gewählt und ohne Übertreibung bewiesen, dass sie wohl doch noch ein Fünkchen Feingefühl in politischen Dingen haben. Barack Obama wird neuer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Augen der Welt werden fortan auf ihn gerichtet sein und mit Spannung und Hoffnung wird erwartet, welches Umbrüche sich abzeichnen werden.

Denn bisher galt Obama als Messias. Als eloquenter, gebildeter Mann, der es versteht einem Volk, ja einer ganzen Weltbevölkerung Hoffnung zu machen und von „Change“ zu reden. Jetzt wird sich zeigen, ob dieser Wechsel auch wirklich bevor steht. Ob Amerika in der Klimapolitik einlenkt und dazu lernt. Ob Terrorismus immer noch wie ein Damoklesschwert über allem hängen soll und so Angst und Schrecken verbreiten will. Wird es eine sozialere Gerechtigkeit und Obama geben? Diese und andere Fragen gilt es in der nun folgenden Amtszeit zu beantworten. Noch 76 Tage und wir werden es heraus finden.

Doch eines ist schon mal gewiss. Eine grenzdebile Vizepräsidentin à la Sarah Palin, die außenpolitische Kenntnis mit dem Blick von Alaska nach Russland gleichsetzt, wird es nicht geben. Auch „Joe der Klempner“, der eigentlich Samuel Joseph Wurzelbacher heißt und gar keine richtige Klempnerausbildung vorweisen kann, konnten McCain nicht mehr helfen. Am Rande sei hier noch bemerkt, dass „Joe“ ja immer davon sprach für 250.000$ ein Klempnerbetrieb kaufen zu wollen. Dumm nur, dass er von Sozialhilfe lebt und niemand so genau weiß, woher er eigentlich das Geld dafür nehmen wollte.

Doch schwelgen wir nun nicht mehr in der Vergangenheit, sondern lasst uns von der Zukunft überraschen. Zum ersten Mal seit acht Jahren, kann man nämlich wieder guter Dinge dreinschauen, wenn es um die USA geht!