Type & hit enter to search

Last.fm – Hörprobe der besonderen Art

Vor nicht all zu langer Zeit musste man in einen Musikladen gehen und sich die einzelnen CDs raussuchen, die man hören wollte. Eine zum Teil sehr langwierige und mühevolle Prozedur. In Zeiten des Internets und der Tags hat sich das revolutioniert. Last.fm ist eine solche Revolution und bietet eine Hörprobe der ganz besonderen Art.

Dank Tags (engl. (label) Schild, das; (on clothes) Etikett, das), also der Kategorisierung von bestimmten Inhalten, ist es nun möglich Querverbindungen und Verweise zu anderen Liedern und Interpreten zu finden. Last.fm geht dabei soweit, dass es selbstständig Playlists zusammenstellt und so ganz neue musikalische Perspektiven eröffnet. Der Clou dabei ist, dass man die Lieder in voller Länge hören kann. Vorbei sind die Zeiten der gestückelten 10 Sek. Häppchen.

Der Gedanke an einen Umsatzeinbruch liegt dabei natürlich nahe. Warum sollte man sich nun überhaupt noch Lieder kaufen, wo man diese doch in voller Länge und Umfang hören kann? Zumal man nicht nur ein einzelnes Lied eines Interpreten vorgesetzt bekommt, sondern meist das gesamte Album. Der Ausweg heißt hier Überzeugung. Wenn ich als Künstler mit meinem Lied überzeugend bin, dann rege ich den Kunden dazu an, es letztlich auch kaufen zu wollen. Und es funktioniert. Somit trägt Last.fm letztlich dazu bei, Hörer und vor allem Käufer zu gewinnen.

Ein ähnliches Projekt ist auch Pandora, dass allerding nach einigen Querelen mit den Plattenfirmen nur noch aus den USA empfangbar ist. Wer nun also Musik ganz legal von topaktuellen Künstlern streamen möchte und dabei auch noch Vorschläge zu ähnlichen Interpreten wünscht, ist bei Last.fm goldrichtig. Zusätzlich gibt es noch Hintergrundinformationen zu den einzelnen Artists und vieles mehr rund um Musik.