Type & hit enter to search

Servicewüste Dunkin Donuts – wie Engstirnigkeit Kunden vertreibt


Es hätte alles so schön sein können. Dank eines Rabattgutscheins hatte ich die Möglichkeit bei Dunkin Donuts für 1€ einen Kaffee samt Donut zu kaufen. Sowas lässt man sich nicht entgehen und machte mich auf den Weg. Da ich kein Kaffeetrinker bin, wollte ich den Kaffee in einen Kakao wandeln. Kein Problem dachte ich mir, doch ich habe die Rechnung ohne die Verkäuferin gemacht.

Denn offensichtlich war es ein unlösbares Problem. Mit stoischer Gelassenheit und einer leichten Verbitterung teilte sie mir mit, dass sie den Gutschein nicht wandeln könne. Das würde ich an sich auch verstehen und gelten lassen, wenn ich statt eines Donuts ein Sandwich haben wollte. Doch ich wollte lediglich statt eines normalen Kaffees einen Kakao. Ich habe sogar angeboten einen kleineren Kakao zu nehmen, der wäre laut Preisschild billiger gewesen als der mittelgroße Kaffee. Doch alles Bitten und Betteln nützte nichts. Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn man dem Kunden ein wenig entgegen kommt. Soviel Eigenständigkeit und Kundenfreundlichkeit war dann wohl doch zu viel verlangt. Stattdessen hat Dunkin Donuts dank seiner tollen Verkäuferin einen Kunden verloren und das nur wegen eines Kakaos. Die gute Frau wird derweil sicherlich einen Kakao in ihrer Mittagspause trinken, den sie ja partout nicht heraus geben konnte. Wohl bekommt‘s!

Update: habe soeben diese Beschwerde an Dunkin Donuts geschrieben. Mal sehen, ob sie darauf reagieren

Mit Bedauern musste ich heute feststellen, dass der Servicegedanken bei einigen ihrer Mitarbeiter nicht sehr weit verbreitet ist. Ich war heute in Berlin am Zoo in einer ihrer Filialen und wollte mich, von einem ihrer Gutscheine angesprochen, zu einem Kaffee samt Donut für 1€ hinreißen lassen. Da ich leider keinen Kaffee trinken kann (aus gesundheitlichen Gründen), nahm ich an, man könnte diesen problemlos in einen Kakao umwandeln. Dem war leider nicht so, denn die Verkäuferin wollte diesem Wunsch partout nicht nachkommen. Ich verstehe, dass man nicht einfach selbstständig Dinge heraus geben darf oder dergleichen. Doch einen Kaffee in einen Kakao umzuwandeln, sollte doch wohl möglich und ihnen in puncto Kundenfreundlichkeit selbstverständlich sein. Auch auf meinen Vorschlag hin, nur einen kleinen Kakao heraus zu geben, der laut Preistafel günstiger ist, als der Kaffee in der Größe M, wollte die Verkäuferin sich nicht einlassen.

Ich finde es einfach nur traurig, dass man in einem solchen Fall so engstirnig handelt und damit einen Kunden vergrault. Ich denke auch, dass dieses Verhalten nicht im Sinn ihres Unternehmens sein kann, denn so hält man wahrlich keinen Kunden.