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Barack Obama – Rede in Berlin: One Way – Together

Es war ein denkwürdiger Tag, für Berliner und für die Welt. Barack Obama hat vor der Siegessäule als Kulisse eine Rede gehalten über den Zusammenhalt der Welt. Die Wichtigkeit nicht nur als Nation, sondern als Bürger EINER Welt zusammen zu arbeiten.

„One Way – Together“, so könnte das Resümee der Rede lauten. Obama hat die Rede etwa 25 Minuten gehalten, ohne dabei auch nur ein einziges Mal in sein Manuskript zu schauen. Es schien, als würden ihm die Worte nur so zufliegen und so war es auch nicht verwunderlich, dass es den Anschein machte, als würde er hinter dem stehen, was er sagt. Natürlich war von der großen Nation Amerika zu hören und wie sehr er sie liebt. Niemand konnte ernsthaft bezweifeln, dass diese Worte nicht fallen würden. Dennoch war es mehr als das, es war ein Appel an die Welt. An die Bürger, gleichgültig welcher Nation, zusammen zu arbeiten, zusammen gegen die herrschenden Missstände zu kämpfen.

Im Grunde genommen ist es noch nicht einmal wichtig, ob man Barack Obama mag, oder ob man seine Rede mochte. Der Inhalt, mag er manchmal noch so oberflächlich und polemisch gewesen sein, ist nicht zu bestreiten und sollte als Vorbild einer gemeinschaftlichen Politik dienen. Mehr noch, einer gemeinschaftlichen Rolle aller Nationen, aller Völker, ja aller Menschen im Kampf gegen globale Probleme.