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Woche 3 des Selbstversuchs – Zweifel, Hoffnungen und andere Geisteszustände

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Zwei Wochen habe ich nun durchgehalten. Bin durch quälende Stunden gegangen und habe Entbehrungen über mich ergehen lassen. Blut und Tränen sind sprichwörtlich geflossen und das Ergebnis all der Mühe war ein auf den 1. Blick enttäuschendes Ergebnis.

Ich stellte mich auf die Waage, in kühnster Erwartung, wie viel Kilo ich schon abgenommen hätte. Irgendwo zwischen 5 – 10 Kilo sollten es schon sein 😉 Doch entgegen meinen Erwartungen zeigte das Display der Waage keinen Unterschied an. Keinen Unterschied?! Mein 1. Gedanke, es muss ein Fehler im Raum-Zeit-Kontinuum vorliegen und ich wurde unabsichtlich in die Zeit von vor zwei Wochen teleportiert. Als ich das ausschließen konnte, musste der Fehler in der Steuerelektronik der Waage liegen. Wahrscheinlich war sie vom Gewichtsunterschied so überwältigt, dass sie vor Schreck den alten Zustand anzeigte. Auch hier überzeugte mich die innere Logik von der Unfehlbarkeit bzw. der Emotionslosigkeit meiner Waage. Es musste also einen anderen Grund geben. Wie kann ich kein Gewicht verloren haben, mich aber dennoch dünner fühlen? Die Antwort war schnell geboren. Ich habe Fett verloren und es gleichwertig durch Muskeln (die ja auch schwerer als Fett sind) ersetzen können. Das passt! Hört sich ungemein eloquent an und beruhigt mich zudem auch noch. Das war auch die Grundvoraussetzung für ein Weitermachen und Festhalten an dem Programm.
Zumal mir das ja auch gelegen kommt, an sich wollte ich ja kein Gewicht im eigentlichen Sinne verlieren, sondern wirklich nur Fett verbrennen und gleichzeitig muskulöser werden. Bei genauer Betrachtung habe ich mein persönliches Ziel perfekt umgesetzt. Spötter würden jetzt vielleicht behaupten, ich rede mir das schön, doch dem entgegnet man mit einer flapsigen Bemerkung wie: „Beweise es!“, schon ist es aus der Welt geschafft.

Es bleibt also festzuhalten, dass ich voll im Plan liege, wenn ich mir hier keine Illusionen mache. Doch soll euch mein Wort alleine natürlich nicht genügen. Die Fotos zur live-Dokumentation folgen natürlich auch noch. Ich behaupte, nach zwei Monaten, sprich nach der Essenskur und zur Halbzeit des körperlichen Trainings, sollte ein vorläufiger Zwischenstand realistisch sein.

PS: die nächste Ausgabe durchleuchtet den Trainingsaspekt etwas genauer und gibt Ratschläge bzw. Anleitungen fürs richtige Training.