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Pickup Artists – wie MTV oder das Buch „The Game“ eine Generation prägen

Ob als Buch „The Game“ von Neil Strauss oder Sendung bei MTV, Pickup Artists erleben momentan einen Popularitätsschub und verheißen demotivierten, verschüchterten Individuen Hoffnung und eine Zukunft als Frauenschwarm. Alles nur Fassade oder steckt doch mehr dahinter, als das bloße Ausnutzen von Sehnsüchten?

Wie werde ich vom „Geek“ zum Gigolo, vom Niemand zu einem Jemand, dem die Frauen nicht widerstehen können. Kann Selbstvertrauen und damit einhergehend die Kunst der Verführung erlernt werden? Die sogenannten Master Pickup Artists behaupten:„Ja, man kann!“ Von einstudierten Routinen, bis hin zu suggestiven Manipulationen wird dabei das gesamte Spektrum zwischenmenschlicher Kommunikation abgedeckt. Wer nun meint, es würde lediglich um das Nacharmen oder Hypnose gehen irrt. Denn obwohl diese Techniken durchaus erlernt werden können und auch in ihrer Anwendung angeblich gut funktionieren, ist doch nur einer der vielen Wege, die ein Pickup Artist eingehen kann.
Im Vordergrund allen Handelns steht zunächst einmal das Eingeständnis bisheriger Fehler und die Überzeugung sich ändern zu wollen. Ob Styling oder persönliche Einstellung, alleine die Entscheidung gefolgt vom Mut sich zu ändern, hilft vielen auf ihrem Weg zu einem erfüllteren Liebesleben. Natürlich sehen einige dies auch als Freibrief zur Promiskuität. Letztlich gehören aber auch dazu mindestens zwei.

Ist es nun also verwerflich ein Pickup Artist zu sein? Ich behaupte nein, denn ist es letztlich nicht genau das, was Frau will? Jemand der sich Gedanken darüber macht, sie auf originelle Art und Weise zu verführen. Jemand, der sich selbst verbessern möchte, um das andere Geschlecht zu beeindrucken.