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Barack Obama – Wahlfänger Internet (Yes we can)

Wie bewegt man Massen dazu sich für Politik zu interessieren? Wie polarisiert man Jugendliche, die solche Themen normalerweise so wichtig finden, wie Altersvorsorge oder die richtige Wahl der Haftcreme. Man schaut sich einen Barack Obama an und stellt fest, dass es möglich ist…mit Hilfe des Internets.

In einem Feld der vermeintlichen Eintönigkeit und Tristes, schafft er und sein Team es Stimmen zu gewinnen, wo vorher nicht mal Meinungen herrschten. Und sein Team wächst dabei täglich. Weit über die Grenzen eines Wahlkampfkonsortiums bilden sich Menschen zu einer Front gegen Clinton und wer sich ihm sonst noch in den Weg zu stellen wagt. Mit medialer Unterstützung verschaffen sie ihm Zugang zu den Herzen der Wähler, und das mit Erfolg.

Will.I.Am von den Black Eyed Peas ist das jüngste Beispiel eines Helfers für den afroamerikanischen Senator aus Illinois. Mit „seinem“ Song – Yes we can – angelehnt an die mitreisende Rede des Präsidentschaftskandidaten in New Hampshire, wird Politik für ein Publikum zugänglich, dessen Informationsquellen normalerweise keine politischen Inhalte wiederspiegeln. Es geht sogar noch einen Schritt weiter, das Obama-Girl, eine hinreißende, attraktive, junge Frau (wohl nicht ganz aus Zufall erkoren) bringt weitere Publicity. Längst sind die Fronten der Werbung erweitert worden und das Internet als Kriegsschauplatz neu entdeckt. Was zuvor nur einen Bruchteil der Wählerstimmen ausmachte, kann nun Zünglein an der Waage spielen.

Ob Blogs auf MySpace, Youtube Videos oder andere Internetdienste, die www-Präsenz scheint sich auszuzahlen. Ob es nun eine neue Zielgruppe anspricht, oder eine Bekannte umso umfangreicher; fest steht, es hat Erfolg. Erfolg, der sich am Ende dann auch hoffentlich bezahlt macht.

Musikvideo: Yes we can

Rede in New Hampshire
Obama-Girl – I Got a Crush…On Obama
MySpace Obama Blog
Barack Obama Homepage