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Der Morgenmuffel – Betrachtung eines homo sapiens

Der homo sapiens Morgenmuffelensis ist eine weit verbreitete Unterart des homo sapiens. Typische Charakteristika sind seine hohe Lichtempfindlichkeit und teils spastische Kontraktionen der Muskulatur, die in katatonische Zustände übergehen. Der Antipode ist der homo sapiens Frühaufstehlensis, welcher sich durch hyperaktiven Bewegungsdrang, sowie lebhafte Kommunikationsbereitschaft, gepaart mit periodisch wiederkehrenden, hochfrequenten Pfeiftönen auszeichnet. Gerade das Zusammenwirken dieser beiden Primaten ist ein Naturschauspiel sondergleichen.

Man beobachtet häufig das Aufeinanderprallen dieser beiden antonymen Verhaltensweisen und es darf angenommen werden, dass bei fortwährender gegenseitiger Penetration, die Ausrottung einer Art zu befürchten ist. Hier werden Urinstinkte im Hypothalamus freigesetzt, welche als hochgradig gefährlich einzustufen sind. Während der Morgenmuffelensis eine eher passiv, aggressive Position einnimmt, forciert der Frühaufstehlensis durch unbewusst, penetrantes Gebaren eine Konfrontation.

Unter Anthropologen geht man davon aus, dass ein solches Spektakel nur mit Umsicht begegnet werden kann, was mich zu meinem Appell bring: „Lasst uns doch einfach schlafen!“