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BVG Streik 08 – Autofahren für Genießer

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Ja, so ein BVG Streik macht Laune. Als wäre man mit dem öffentlichen Nahverkehr nicht manchmal schon genug gestraft, nein, der Ausfall des Selbigen schikaniert Schlechtredner ungleich mehr. Denn wer denkt, sich im Gedränge mit ungeliebten Menschen den Platz teilen zu müssen, wäre eine Qual, vergisst all zu gern, dass im Stau stehen auch nicht besser ist.

Doch all der Wehklage zum Trotz, im eigenen Auto gefangen zu sein, kann auch Vorteile haben. Sei es die Erfahrung mit Murphy’s Law (man stellt sich grundsätzlich in die falsche Spur, sprich mit den längeren Wartezeiten) oder der Anblick einer rhinozerosartig geformten Frau, im modisch, elegantem, rosa Camouflage-Einteiler, welche sichtlich bemüht das Fahrrad als heutiges Fortbewegungsmittel gewählt hat.
Es ist ein bisschen, wie ein Cafebesuch im Frühling, nur ohne Kaffee und Frühling, dafür aber mit Zeitdruck und genervten Mitfahrern…gute Laune garantiert! Wenn dann zur Freude aller, auch noch ein Stop-and-Go Auffahrunfall entsteht und man das Glück hat selber involviert zu sein, ist man zumindest von der Sorge befreit, immer noch pünktlich sein zu müssen und kann sich an dem Gedanken ergötzen, nun wenigstens nicht einer dieser armen Schlucker zu sein, die deswegen noch länger im Stau stehen müssen.