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Poker als Passion

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Eine Welle schwappt übers Land und reißt viele in ihren Sog. Das Pokerfieber grassiert und einige fragen nur: „Was hat es damit auf sich?“

Aus persönlicher Sicht kann ich nur mutmaßen, warum so viele Menschen auf einmal anfangen zu spielen. Ist es einfach nur ein Trend? War es so lange vor unseren Augen verborgen, dass es gar nicht anders kommen konnte, als das bei neuerlicher Entdeckung ein gar epidemieartiger Ausbruch über uns kommt. Für manche wird sicher der Reiz des Geldes ausschlaggebend sein und nicht zuletzt ist da noch der psychologische Faktor. Aber gehen wir Schritt für Schritt vor.
Das Geld ein entscheidender Faktor für manche sein kann, bezweifelt wohl niemand. Klassisches mathematisches Kalkül kann zum „wohlverdienten“ Sieg führen. Hitzkopf gegen Geduldsmensch, abwartende Haltung gegen aggressive Spielpolitik, all das sind nur einige Extreme, die hier aufeinandertreffen.

Die soziale Komponente und damit meine ich das gemütliche Zusammensitzen mit Freunden und Bekannten, aber auch Fremden, mit denen man so Kontakt knüpft, ist ein weiteres Glied in einer langen Pokerkette. Das Spiel rückt dann teilweise in den Hintergrund, bietet aber auch immer wieder Grund für Kontroversen. All die unter euch, die schon mal mit Anfängern oder Leuten gespielt haben, die das Spiel nicht so ernst nehmen, wie man selbst können einen zur Weißglut treiben. Sei es, weil sie nicht aufpassen oder einen gnadenlos bis zum Ende durchcallen und dann glücklich gewinnen. Der sogenannte Badbeat ist eines jeden Pokerspielers Freund 😉
Ein weiterer Aspekt ist dann noch die psychologische Komponente. Der Wettkampf und der schiere Wille zum Sieg über seinen Gegner, sind meines Erachtens einer der triftigsten Gründe am Reiz zu pokern. Sei es, wenn ich erkenne, wie mein Gegner zittrige Hände bekommt oder verschämt vom Flop wegschaut, nur im sich nicht anmerken zu lassen, dass er gerade ein Monsterblatt bekommen hat. Das Aufstellen von Fallen und ein erfolgreicher Bluff sind wohl neben dem eigentlichen Gewinn einer Hand das höchste Vergnügen.

Die Kombination all dieser Facetten und noch vieles mehr, bewirken wohl diese einzigartige Anziehungskraft am Spiel, dessen größte Konstante wohl die Wachstumsrate an Jüngern ist.

Was denkt ihr, was Poker zu diesem Hype verholfen hat oder einfacher, was gefällt euch daran?